Thursday, 26 July 2012

So much about planning...



Where to start?
So we got ourselves back to Manali, this time rather enjoying the long bus journey than having to endure it! The idea was to stay there for another night, max. two, send some stuff back home and then move on to Rajastan. Needless to say that none of this happened so far and we have made it about 3 kilometers further to Vashisht.
After a nights stay in a new guesthouse in Manali we got our old room and balcony back, being welcomed back warmly by the Open Hand and Mountain Dew team. A few slight health issues (Indian stomach) quickly made us realize we were going to stay a couple days longer and we got to know some lovely people to spend our time with. Mandeep, the Indian of our group, was nice enough to teach us a lot about cultural backgrounds as well as how to eat without knife and fork (there is an etiquette to it).

We booked the bus to go to Delhi for yesterday and were quite happy with our decision to get going towards the Taj Mahal in Agra, get out of the mountains and into the rain and heat. I guess we'd be on our way now were it not for running into Yoshi, a friend of mine (Lenni) from Edinburgh, who we ran into in Manali. Although heavily disguised with a hat and sunglasses, his walking stick and Ukulele case clearly gave him away (well after about half an hour of hesitation). Not to mention that we postponed our bus to tomorrow and decided to accompany him and his friend Costas to Vashisht for a couple of days!
A decision not to be regretted it turns out! A quick tuk-tuk ride and checking into our cheapest accommodation yet, right next to the hot springs, we were on our way to see one of the local waterfalls. Beautiful scenery, climbing slippery rocks and wading through cold mountain water marked our activities for the next couple of hours, until settling in a sweet, Nepalese cafe/bar/hang-out/happy place, on our way back. The owners and crowd there were one of the most entertaining bunch so far! Starting off with a few sessions of Carrom (faster than we have ever seen it played) one of them soon started to entertain the onlookers with wondrous skill in fire staff, poi and hoop as well as capoeira. Yoshi took a video we might be able to provide later on.   
We stayed there well past sunset and were luckily guided home in the rain by one of the owners, who had thought to bring a headlamp. One very muddy and wet half an hour later we got ourselves some excellent Japanese dinner, finishing off an excellent day!
Tomorrow the journey continues on however, I mean they are showing the Dark Knight in Delhi o.O.
FUNDL

Wednesday, 18 July 2012

Leh, die wohl Letzte.


Eingangsdecke der Gompa in Phyang (Mittelteil)


Aussicht vom Eingang der Gompa in Phyang
In den letzten Tagen haben wir einige Doerfer rund um Leh besucht. Wir waren zu fuenft, Rowan, Bob, Lenni, Corole (77jaehrige, ziemlich reiselustige und sehr spannende Amerikanerin) und ich. Auf unserem Plan standen ein paar Palaeste, Gompas und die nach wie vor atemberaubende Landschaft. Die Gompa von Phyang war wohl die beeindruckendste. Nach einem Erdbeben zerstoert wird sie gerade wieder aufgebaut und ist so herrlich bunt und modern, aber trotzdem traditionell und mystisch. Es war Wahnsinn zu sehen, wie diese ganzen Schnitzereien gefertigt werden und in mehreren Schritten bunt angemalt werden... Wir hatten auch das Glueck einer buddhistischen Sitzung beiwohnen zu duerfen. Monotone Gesaenge und rhythmisches Trommelschlagen inklusive.
Abends haben wir uns dann von Rowan und Bob verabschiedet, die wieder weiter mussten. Schade eigentlich :).
Heute hat uns Carole schon um 7.00 geweckt, denn heute war ein ganz besonderer Tag. Der Dalai Lama ist nach Leh gekommen. Wir sind also schnell los, haben gefruehstueckt und sind mit dem Taxi zum Ortseingang, um dann geschlagene drei Stunden darauf zu warten, dass eine ca. einminuetige Parade und der Dalai Lama an uns vorbeirauschen. Wert war es die Muehe trotzdem, wir haben ihn aus seinem Auto winken und laecheln sehen! Leider ist aus dem Foto nichts geworden, nur das Auto ist drauf... Morgen soll er aber angeblich eine lecture halten und da wollen wir natuerlich hin!
Dalai Lama's Auto, in der echten unteren Bildecke
 sieht man ein winziges Stueckchen seiner Robe
Dann geht es am Freitag morgen um 2 wieder mit dem Minibus nach Manali, diesmal ohne Bier vorher. Dann werden die warmen Klamotten nach Deutschland und Oesterreich geschickt und wir stuerzen uns in den warmen Regen!
Es wird langsam Zeit fuer was Neues, und nachdem Lenni heute auch endlich mit den Antibiotika durch ist, sind wir fit fuer's Weiterreisen. Wir haben auch schonmal probegepackt und gluecklicherweise passt alles in die Rucksaecke :D! Es wird wirklich Zeit, dass wir was loswerden.
Wer sich ein Bisschen fuer Ladakh interessiert, dem kann ich nur warmstens das Buch "Ancient Futures" von Helena Norberg-Hodge (http://en.wikipedia.org/wiki/Helena_Norberg-Hodge) empfehlen, die ist in den 70ern als eine der ersten Touristen hier hergekommen und beschreibt die Kultur und den (leider schlechten) Wandel durch westliche Einfluesse. Super spannend. Darin wird auch die starke Rolle der Frauen erklaert und eine Zufriedenheit und Gelassenheit geschildert, von der ich bis dato noch nicht gehoert hatte. Das schlimmste Schimpfwort auf Ladakhi ist wohl: "one who angers easily", sag das mal nem Westler!
So, jetzt noch ein paar Runden Canasta und ein Bisschen Sonne tanken!

Alles Liebe von FUNDL

Saturday, 14 July 2012

O Lehlehleh!

Diese Wueste ist wirklich beeindruckend.




Vorgestern haben Rowan, Bob, Lenni und ich einen Ausflug zum Palace of Leh und zum Fort gemacht. Beides liegt oberhalb des Staedtchens auf einem Berg und der Weg da hoch war doch ganz schoen muehsam. Es hat sich aber gelohnt. Weniger wegen der Gebaeude, als wegen der grandiosen Aussicht. Aber auch das etwas marode Palaestchen, das seine besten Tage wirklich hinter sich hat, als auch die Gonpas/Gompas (buddhistische Kloester, bzw heilige Staetten) haben Ihren Charme. Es war faszinierend zu sehen, dass auf der einen Seite des Berges absolute Wuestenlandschaft durch saftige gruene Reisfelder auf der anderen Seite abgeloest wurden. Das Bewaesserungssystem hier muss wirklich ausgekluegelt sein... Insgesamt waren wir ca. 3,5 Stunden unterwegs, aber danach waren wir fix und alle. Diese Hoehe habe ich wohl noch immer nicht ganz verkraftet. Allgemein schlafe ich hier oben immernoch nicht so gut... Aber da wird hoffentlich noch.
Lenni hatte seit ein paar Tagen Probleme mit seinem Weisheitszahn und als es nach unserer Wanderung immer schlimmer wurde mit den Schmerzen, sind wir gestern zum Arzt. Genauergesagt zur Zahnaerztin, die uns dann gluecklicherweise erklaert hat, dass mit dem Zahn alles gut sei, er (der Zahn) nur nicht genug Platz habe und wir deshalb morgen zu ihr ins Krankenhaus kommen sollen und sie wird dann "cut away some of the meat". Gesagt, getan. Wir sind also heute morgen ins oeffentliche Krankenhaus, Leh und haben keine Stunde gebraucht (inklusive einer 20minuetigen Wartezeit fuer Lenni im Zahnarztstuhl, weil kein Strom da war) und alles war vorbei. Das meat is weg und der Zahn hat Platz. Dazu sollte man sagen, dass das ganze (gestern und heute) 100 INR gekostet hat, also ca. 1,5 Euro. Jetzt muss Lenni noch ein paar Tage Antibiotika nehmen und mit warmem Salzwasser gurgeln und dann sollte hoffentlich alles gut sein. Also macht Euch keine Sorgen, es ist alles in Ordnung hier!
Im Krankenhaus war es um einiges besser, als erwartet, mal abgesehen von den Stromausfaellen ;), aber es gab doch einige sehr lustige Begebenheiten. Einerseits, und das ist uns auch schon gestern so gegangen, sind die Menschen doch sehr daran interessiert, was man hat, was man so arbeitet, woher man kommt und was dieser silberne Stecker am Mund soll (ich wurde gefragt, ob das ein traditionell deutsches Piercing ist :)), andererseits haben sehr viele Menschen weisse Kittel an, sind aber nicht wirklich zuzuordnen. Den Radiologen hab ich erkannt, der hatte ein Namensschild und trug ne (wahrscheinlich roentgendichte) Sonnenbrille. Im Haus. :D Hat sein Handy auch immer ganz nah ans Gesicht gehalten, man sieht halt so schlecht durch Blei...
Insgesamt war es eine durchaus gute Erfahrung! Da hab ich in Deutschland schon laenger auf meine Behandlung warten muessen.
Lenni schlaeft sich gerade noch ein Bisschen gesuender und ich mache mich auch mal wieder auf den Weg, um noch ein Bisschen in der Sonne zu sitzen.
Und Dank der neuen Kamera, koennt Ihr auch wieder etwas mehr an unserer Reise teilhaben.
Herzlich,
FUNDL

Aus der Sonne wurde leider nichts, nur kuehles Regenwetter...
Heute sind wir durch Leh spaziert und ich (Fam) habe meine erste ayurvedische Puls-, Zungen- und Fingernageldiagnose bekommen und danach habe ich ne ganze Menge Geld fuer ayurvedische Puelverchen ausgegeben. Ich bin sehr gespannt, was passiert. Die naechsten dreissig Tage werde ich also morgens und abends Nummer 18 und 22 zu mir nehmen...
Jetzt gehen wir mit Bob und Rowan in ein Restaurant, das um 8 auch noch einen Film auf Leinwand zeigt.
Ach so, Lenni's Backe/Zahn geht es wieder richtig gut und wir freuen uns auf ein knoblauchhaltiges Abendessen:).
FUNDL

Monday, 9 July 2012

Manali to Leh

Eine in den Fels gehauene Treppe oberhalb von Old Manali

After spending a few more days in Manali, walking about the beautiful landscape and getting to know some lovely people we decided to head to Leh. The last evening, before a 2 A.M. departure escalated ever so slightly, and it can only be said that excessive drinking should be discouraged before bumpy 20 hour bus journeys! Nevertheless crossing 5 mountain passes, all close to 6000 meters high, and being thrown around the bus during ever changing "roads", was a trip to remember. Going to Leh you cross what seems like endless mountain desert with snowy peaks surrounding you, only to occasionally see a couple of tents with tables and chairs popping up out of nowhere. Wandering how this was even possible and where on earth we were, yet taking much needed breaks, these stops provided us with much needed refreshment.
How did we get here?
Das "peace cafe", ziemlich hoch, unser Fruehstuecksstop mit Daal and Rice, yummie!

The last couple of hours of the journey were probably the most impressive. Unfortunately our camera broke on the way... and we were not able to take any pictures. It must be said though that pictures would hardly have done the surroundings any justice, and we can only advise you to take this arduous journey yourselves! A little description will have to make due: Mountains upon mountains of varying colors and shapes, ranging from red to orange, from grey to green, from white to black and merging with blue skies or snowy peaks in the distance, accompanied by crystal clear rivers creating rice fields, trees and life space for cows and other holy animals.
Alles in Allem war es eine der anstrengensten und schmerzhaftesten Reisen, die ich je unternommen habe, aber sie war es absolut wert!
Heute ist unser zweiter Tag in Leh und ich (Fam) hatte ganz schoen Probleme zu Schlafen letzte Nacht. Sobald ich die Augen zugemacht habe, ist mir die Luft weg geblieben... Die Hoehe geht wohl doch nicht spurlos an mir vorbei. Lenni hatte gestern nur etwas Kopfschmerzen, aber ist heute schon wieder fit. Mir geht es nach einem lange erhofften Mittagschlaf und dem wahrscheinlich besten SchwarzenTeemitCardamomundZimt schon wieder besser und hoffe auf eine erholsame Nacht.
Leh ist, nach dieser ewig langen Fahrt durch nichts als Natur, ganz schoen wuselig. Viel groesser als ich dachte, sehr tibetisch, neue Sprache (wir konnten noch nichtmal das "Hallo" rausfinden- bis dato) und wunderschoen.
Unser guesthouse gehoert einer sehr netten Familie und unser Balkon geht zum familieneigenen Garten raus. Links sieht man schneebedeckte Berge, geradeaus gelbe bis orangefarbene Wuestenhaenge.
Ladakh scheint im Allgemeinen von Frauen gefuehrt zu sein, denn die sind hier eindeutig in charge, haben das Geld, beantworten die Fragen, fuehren die Betriebe :). Mal was ganz anderes! Nur die Bauarbeiten und das Angequatsche auf den Strassen bleibt nach wie vor Maennerdomaene...
Jetzt machen wir uns mal auf den Weg zum lunch und hoffen, dass es Euch allen gut geht!
Herzlich aus dem Himalaya,
FUNDL


Sunday, 1 July 2012

Between Mountains And Weeds

Aus dem Bus aufgenommen, so gegen 5 oder 6 morgens.
Manali:
14 Stunden haben wir hier her gebraucht. Im Bus. Die vorletzte Reihe war unsere, der Bus voll, hinter uns zwei kotzende Israelis.  14 Stunden haben wir hier hin gebraucht. Im Bus.
Es war ... spannend.
Die anfaenglich sehr rasante Fahrt mit Zwischenstop zum Abendessen wurde, sobald wir dann in die Berge kamen, ziemlich holprig und kurvenreich, so wie der Oila es mag!
Auf jeden Fall sind wir gut angekommen.
Danach mit Sack und Pack ne halbe Stunde den Berg raufgestratzt mit Fruehstueck bei David's Cafe - nur zu empfehlen!
Old Manali heisst der Dorfteil und ist wirklich ein Ueberbleibsel aus den 70ern. Alles bunt, viele Backpacker und selbst am Strassenrand waechst diese komisch riechende Pflanze, die immer auf so Hippiehemdchen drauf ist. Unser Guesthouse ist ein dreistoekiges Gebaeude und unser Zimmer liegt im Obersten, mit Sicht auf den (reissenden) Fluss, dessen Tal, die gruenen und die schneebedeckten Berge.
Ausblick von unserem Balkon
Im Dorf gibt es eine herrliche Mischung aus Einheimischen, die Ihre Kuehe hin und her treiben und Touristen, die allesamt ziemlich entspannt sind (woran liegt das nur?!?!?). Hier bleiben wir wohl ein paar Tage.
Zwischen Spaziergaengen, Canastarunden und ausgezeichnetem Essen lassen wir es uns, wie gewohnt, gut gehen und hoffen, Ihr tut es uns gleich.
Bis bald mit neuen Geschichten,




FUNDL
Frische Mango zum Fruehstueck!