| Eingangsdecke der Gompa in Phyang (Mittelteil) |
| Aussicht vom Eingang der Gompa in Phyang |
In den letzten Tagen haben wir einige Doerfer rund um Leh besucht. Wir waren zu fuenft, Rowan, Bob, Lenni, Corole (77jaehrige, ziemlich reiselustige und sehr spannende Amerikanerin) und ich. Auf unserem Plan standen ein paar Palaeste, Gompas und die nach wie vor atemberaubende Landschaft. Die Gompa von Phyang war wohl die beeindruckendste. Nach einem Erdbeben zerstoert wird sie gerade wieder aufgebaut und ist so herrlich bunt und modern, aber trotzdem traditionell und mystisch. Es war Wahnsinn zu sehen, wie diese ganzen Schnitzereien gefertigt werden und in mehreren Schritten bunt angemalt werden... Wir hatten auch das Glueck einer buddhistischen Sitzung beiwohnen zu duerfen. Monotone Gesaenge und rhythmisches Trommelschlagen inklusive.
Abends haben wir uns dann von Rowan und Bob verabschiedet, die wieder weiter mussten. Schade eigentlich :).
Heute hat uns Carole schon um 7.00 geweckt, denn heute war ein ganz besonderer Tag. Der Dalai Lama ist nach Leh gekommen. Wir sind also schnell los, haben gefruehstueckt und sind mit dem Taxi zum Ortseingang, um dann geschlagene drei Stunden darauf zu warten, dass eine ca. einminuetige Parade und der Dalai Lama an uns vorbeirauschen. Wert war es die Muehe trotzdem, wir haben ihn aus seinem Auto winken und laecheln sehen! Leider ist aus dem Foto nichts geworden, nur das Auto ist drauf... Morgen soll er aber angeblich eine lecture halten und da wollen wir natuerlich hin!
| Dalai Lama's Auto, in der echten unteren Bildecke sieht man ein winziges Stueckchen seiner Robe |
Dann geht es am Freitag morgen um 2 wieder mit dem Minibus nach Manali, diesmal ohne Bier vorher. Dann werden die warmen Klamotten nach Deutschland und Oesterreich geschickt und wir stuerzen uns in den warmen Regen!
Es wird langsam Zeit fuer was Neues, und nachdem Lenni heute auch endlich mit den Antibiotika durch ist, sind wir fit fuer's Weiterreisen. Wir haben auch schonmal probegepackt und gluecklicherweise passt alles in die Rucksaecke :D! Es wird wirklich Zeit, dass wir was loswerden.
Wer sich ein Bisschen fuer Ladakh interessiert, dem kann ich nur warmstens das Buch "Ancient Futures" von Helena Norberg-Hodge (http://en.wikipedia.org/wiki/Helena_Norberg-Hodge) empfehlen, die ist in den 70ern als eine der ersten Touristen hier hergekommen und beschreibt die Kultur und den (leider schlechten) Wandel durch westliche Einfluesse. Super spannend. Darin wird auch die starke Rolle der Frauen erklaert und eine Zufriedenheit und Gelassenheit geschildert, von der ich bis dato noch nicht gehoert hatte. Das schlimmste Schimpfwort auf Ladakhi ist wohl: "one who angers easily", sag das mal nem Westler!
So, jetzt noch ein paar Runden Canasta und ein Bisschen Sonne tanken!
Alles Liebe von FUNDL
No comments:
Post a Comment